Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende soll 2017 ausgeweitet werden

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Wenn man mit dem Ex ein Kind hat und dieser keinen Unterhalt leistet, kann man staatliche Hilfe, in Form des Unterhaltsvorschusses, beantragen. Für viele Alleinerziehende ist der Unterhaltsvorschuss (über)lebenswichtig.

Allerdings wird man von vielen alleinerziehenden Eltern hören, dass der Unterhaltsvorschuss nicht ausreichend ist und nicht lange genug gezahlt wird. Die Gesetze zu dem Unterhaltszuschuss haben sich im Laufe der Jahre geändert und auch in diesem Jahr soll es zu dieser staatlichen Hilfe auch wieder Änderungen geben.

Der Unterhaltsvorschuss

Kindergeld für Alleinerziehende

Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende soll 2017 ausgeweitet werden

Hier in Deutschland gibt es staatliche Hilfen, die man beantragen kann. Bekommt man keine Unterhaltszahlungen kann man den Unterhaltsvorschuss beantragen.

Um den alleinerziehenden Eltern in dieser Zeit zu helfen, sollten die Gesetze nun geändert werden und den Unterhaltsvorschuss erweitern. Laut Angaben werden über 260.000 Kinder von diesen neuen Beschlüssen profitieren. Übrigens muss der zahlungspflichtige Elternteil den Unterhaltsvorschuss dem Staat zurückzahlen.

Der Unterhaltsvorschuss liegt, je nach Alter des Kindes, zwischen 145 und 194 Euro im Monat. Dies ist natürlich nicht ausreichend um ein Kind aufzuziehen, aber es ist für viele Eltern ein Lebensretter. In manchen Fällen wird auch Unterhaltsvorschuss gewährt, wenn der zu zahlende Elternteil Unterhalt leistet, dieser aber sehr gering ist. Zusätzlich kann dann diese staatliche Hilfe beantragt werden.

Allerdings ist es schwer, an diese staatliche Hilfe heranzukommen. Viele Wege müssen beschritten werden, bis es einmal zu der Genehmigung kommt. Gerade für ein Elternteil ist es schwer, sich damit auseinanderzusetzen, denn viele Papiere müssen dafür eingereicht werden und oft ist es hilfreich, für diese Probleme einen Anwalt einzuschalten. Doch auch hier gilt, dass es teuer ist und sich die wenigsten den Anwalt leisten können.

Die Schwierigkeiten alleinerziehender Eltern

In Deutschland gibt es über 1 Million alleinerziehende Eltern. Ein alleinerziehendes Elternteil zu sein ist oft sehr schwer. Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen ist oft nur bedingt möglich. Ganz besonders, wenn die Kinder noch klein sind ist dies schwer. Dies bedeutet aber auch gleichzeitig, dass das Geld knapp ist.

Für die Versorgung des Kindes ist normalerweise der Unterhalt, der der andere Elternteil zahlt, vorgesehen. Drückt sich der oder die Ex allerdings um das Bezahlen des Unterhaltes, kann dies ein riesiges Problem sein. Oft werden die Kinder dann von wichtigen Dingen, wie auch dem Schulausflug oder anderen Sachen ausgeschlossen, weil das Geld nicht vorhanden ist und für Essen benötigt wird.

Neue Grenzen

Bisher gibt es gewisse Grenzen zu der Bezugsdauer des Unterhaltsvorschusses. Diese Grenze liegt zurzeit noch bei sechs Jahren. Diese Grenzen sollen abgeschafft werden und außerdem soll die Altersgrenze erhöht werden, so das auch für Kinder bis zu einem Lebensjahr von 18 Jahren den Unterhaltsvorschuss bekommen kann.

Mit den neuen Anträgen kann dies erweitert werden. Auch ältere Anträge können nun noch einmal überprüft werden. Es lohnt sich daher, ein wenig Zeit zu investieren und die Überprüfung zu machen.

Weitere Änderungen sind vorgesehen

Weitere Änderungen des Unterhaltsvorschusses sind ebenfalls in die Wege geleitet. Es ist wichtig zu wissen, dass das Kindergeld beim Unterhaltsvorschuss mit angerechnet wird. Wenn der Staat den Unterhaltsvorschuss vom zu zahlenden Elternteil zurückfordert, wird dies bisher auch mit einberechnet.

Sodass der zu zahlende Elternteil wieder einmal gut wegkommt, während der alleinerziehende Elternteil mit ökonomischen Problemen zu kämpfen hat. Dies ist nicht fair und Änderungen, wie der Staat das Geld von den Eltern zurückfordert, sollen auch zustande kommen. Erschreckend ist, dass unter 30 Prozent der zahlenden Elternteile den Unterhaltsvorschuss auch tatsächlich zurückzahlen.

Hier muss noch viel geschehen

Frau mit Babybauch und Geld in der Hand

Alleinerziehende haben es nicht immer einfach

Die alleinerziehenden Elternteile und Aktivisten sind sich einig, dass sich hier noch einiges ändern muss. Wie kommt es das der alleinerziehende Elternteil praktisch, mit finanziellen und anderen Nöten, bestraft wird und der andere Elternteil davonkommt ohne zu zahlen?

Der Gesetzgeber hat die Not etwas zu ändern offensichtlich auch erkannt und deshalb die Erweiterungen des Unterhaltsvorschusses vorgesehen. Natürlich wird dies den alleinerziehenden Elternteilen einiges erleichtern, was aber nicht bedeutet, dass diese staatliche Hilfe ausreichend ist. Viele Jahre waren Alleinerziehende stark benachteiligt worden, doch so langsam wird auch in der Politik bemerkt, dass viele Kinder an der Armutsgrenze leben.

Dies ist oft die Schuld von Trennung, doch es muss nicht auf Kosten der Kinder getragen werden. Jetzt wird weitergedacht und die Verabschiedung des neuen Gesetzes ist ein guter Weg aus dieser Misere. Wenn der nicht zahlende Elternteil zur Verantwortung gezogen wird, kann vielen Kindern geholfen werden, dass sie nicht benachteiligt sind.

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