Der Traum vom eigenen Pool – Urlaub im eigenen Garten

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Ob wir im nächsten Sommer verreisen können oder unseren Urlaub nach dem Motto „zu Hause ist es doch am Schönsten“ verbringen werden, hängt von den Corona Fallzahlen ab. Zum heutigen Stand kann noch niemand sagen, wie sich die Situation entwickelt. Vielleicht wird der Garten wieder zum perfekten Treffpunkt, wo sich die Familie trifft. Für Badespaß völlig ohne Ansteckungsrisiko sorgt ein eigener Pool. Da die Nachfrage groß ist, lohnt es sich schon Monate bevor die Badesaison beginnt mit der Planung zu starten.

Aufstell- oder Einbaupool: Die Vor- und Nachteile

Wer sich in den Gartenmärkten und bei den online Fachhändlern nach einem Pool umsieht, findet ein breit gefächertes Angebot. Die erste wichtige Frage zu klären ist, ob man sich für ein im Boden versenktes Becken oder einen Aufstellpool entscheidet. Beide Varianten bringen Vor- und Nachteile mit sich: Der Aufstellpool verursacht keine baulichen Veränderungen. Ein Loch auszugeben ist dafür nicht notwendig, außerdem erwärmt sich das Wasser schneller. Bei großen Modellen lohnt es sich, den Boden mit einem speziellen Poolvlies auszulegen. Auf alle Fälle sollte der Untergrund eben sein.

Ein Aufstellpool sorgt im Nu für Erfrischung, der Aufbau erfolgt je nach Größe in wenigen Minuten oder Stunden. Mehr Vorarbeit ist bei einem Einbaupool nötigt, der in den Boden versenkt wird. Dafür braucht man in manchen Bundesländern eine Baugenehmigung: Meistens ist sie ab einem Wasservolumen von 100 Kubikmetern notwendig. Genehmigungen können länger in Anspruch nehmen, weil viele Faktoren wie der Abstand zum Nachbargrundstück geprüft werden müssen. Darüber hinaus muss für den Einbaupool auch ein Filterschacht ausgehoben werden, die Entwässerung erfolgt in der Regel über das Abwassersystem des Hauses. Die Vorteile von Einbaupools liegen in der kreativen Gestaltungsmöglichkeit und der ansprechenden Optik. Eine Auswahl an Pools online gibt es bei Pool Systems.

Die passende Größe und Standort wählen

Wie groß ein Pool im Garten sein soll, hängt unter anderem vom Platzangebot ab. Wer darin zumindest zu zweit richtig schwimmen möchte, wählt einen mindestens vier Meter breiten Pool. Eine weitere Faustregel orientiert sich an der Anzahl der Badegäste: Pro Person sind 2,5 Quadratmeter Fläche ideal. Außerdem sollte ein Pool, in dem sich auch Erwachsene erfrischen, mindestens 80 Zentimeter tief sein. Noch besser ist eine Tiefe von 1,3 bis 1,4 Meter.

Gut überlegt sollte auch der Standort sein: Perfekt ist eine sonnige Lage. Dann nämlich heizt die Sonne das Wasser auf natürliche Weise auf und die Heizkosten halten sich in Grenzen. Den Pool unter Bäumen oder Büschen aufzustellen macht viel Arbeit: Herabfallende Blätter verunreinigen das Wasser und können sogar zu Problemen mit dem Filter führen. Bewährt hat sich außerdem ein Standort in der Nähe von Wasser- und Stromanschlüssen.

Zubehör für den Traumpool kaufen

Zur Grundausstattung jedes Pools gehört ein leistungsstarker Filter: Er verhindert eine Trübung des Wassers durch Staub, Schmutz und andere Partikel. Ebenso wichtig ist ein Skimmer, der die Wasseroberfläche regelmäßig absaugt. Bei größeren Modellen lohnt sich die Investition in einen Pool Staubsauger für den Boden. Wer den Pool auch in der Nebensaison nutzen möchte, investiert in eine Heizung. Sind Kinder im Haushalt, können Sicherheitszäune und spezielle Abdeckplanen Leben retten. Bei Aufstellpools sollte die Leiter aus Sicherheitsgründen entfernt werden, wenn sich keine erwachsenen Aufsichtspersonen im Garten befinden.

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